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Vier Minuten. So lange dauert in etwa die Ziehung der LOTTO-Zahlen. Jeden Mittwoch und Samstag live auf der Website von LOTTO. Wie aufregend diese vier Minuten sein können und wie umfangreich die Vorbereitungen sind - darüber sprechen wir in dieser Episode mit LOTTO-Fee Miriam Hannah. Natürlich verrät sie uns auch, warum sie selbst so ein glücklicher Mensch ist und was Glück für sie bedeutet. Außerdem zu Gast ist Frau Dr. Kerstin Humberg. Sie ist „Expertin für Glück“ und Gründerin von Yunel. Sie berät mit ihrem Team Führungskräfte und Unternehmen und weiß, mit welchen Skills man dem eigenen Glück auf die Sprünge hilft.

In dieser Episode

Kein LOTTO-Podcast ohne LOTTO-Fee. Miriam Hannah ist zu Gast bei uns in der zweiten Episode Jackpot. Ja, und ich bin sehr stolz, dass ich recht zu Beginn dabei sein darf. Aber ich finde, ich habe bei euch auch eine Daseinsberechtigung.

Die Realität sieht ein bisschen anders aus. Ich hab mir das nicht so wild vorgestellt. Also erstmal geht’s ja um so viel Geld. Und wo Geld ist hört der Spaß auf, das ist mal Punkt eins. Die Sicherheitsvorkehrungen dort sind enorm. Als ich begonnen habe vor vier Jahren die LOTTO Ziehung zu moderieren, konnte ich nicht mal üben. So eine Live-Situation im Studio ist eine ganz andere. Die Geschwindigkeit der Kugeln, wie die fallen, das ist etwas ganz anderes.

Es ist alles unter Beobachtung vieler tausender Menschen, die sehr kritisch beäugen, was mit ihren Millionen passiert. Da ist vor der Ziehung nichts mit Spaß oder so, da würdest du eine Stecknadel fallen hören.

Man spielt gerne LOTTO. Das ist so’n Generationending, das ist so’n Familiending. Selbst ich spiel zum Beispiel mit meiner Großmutter seit vielen Jahren und das gehört einfach dazu. Samstags, man macht’n LOTTO-Schein und ich fühl mich auch super gut, dass ich LOTTO unterstützen kann mit meiner Präsenz. Also damit meine ich die ganzen wohltätigen Sachen, die LOTTO-Stiftung. In jedem Bundesland gibt es das ja, von jeder LOTTO-Gesellschaft. Wenn man sich mal anschaut, was LOTTO beiträgt für die Gesellschaft, das ist Wahnsinn.

Also Glück ist, nicht nur wegen der aktuellen Situation, Glück ist wirklich, gesund zu sein. Und Glück ist, ein gutes Gefühl in sich zu haben. Ich hab’s ja eingangs schon gesagt, ich bin eine Sicherheits-Fanatikerin. Um mich wohl zu fühlen, brauche ich Sicherheit und schöne Dinge.

Ich würde so gerne auch in meinem nahen Umfeld Menschen aus einer Misere helfen, ich möchte gerne meiner Großmutter, wenn sie nicht mehr die Treppen raufgehen kann, möchte ich gern, dass sie einen ganz schönen Lebensabend haben kann - und dafür braucht man Geld. Auch Liebe - aber der Schlüssel zum Glück ist oft Geld und Liebe.

Miriam, du spielst ja mit deiner Oma LOTTO. Ist das aus Tradition? Oder hast du auch diesen krassen Traum vom großen LOTTO-Gewinn? Also ich muss wirklich sagen, dass ich nie den Gedanken habe, wenn ich LOTTO spiele, dass ich gewinnen könnte. Aber es gehört irgendwie so familiär dazu. Die Omi kommt mit dem Tippschein und ich fülle den auch aus. Wir sind so Tippschein-Tipper. Noch so mit Annahmestelle abgeben und so.

Aus Forschungssicht geht man davon aus, dass etwa 50 Prozent des menschlichen Glücksniveaus genetisch beeinflusst sind. Das heißt, ich kann etwa 50 Prozent meines Glücksempfindens beeinflussen. Zehn Prozent davon sind externe Umwelt. Wie wohne ich, wie arbeite ich, hab ich freundliche Nachbarn oder trampeln die mir auf dem Kopf rum in der Wohnung über mir.

Familie, Freunde. Habe ich Menschen in meinem Leben, mit denen ich lachen, weinen, schweigen kann. Und ein großes Thema und Modewort ist die Mindfulness. Letztendlich geht es hier um Präsenz, um fokussierte Aufmerksamkeit, also dem Gehirn beizubringen, möglichst in diesem Moment zu sein.

Was ich auch total gern mag und selbst zelebriere, ist der Mini-Urlaub. Sich mal eine Liste zu machen von Aktivitäten, die maximal 10 bis 15 Minuten dauern, die mir gut tun.

Grundsätzlich als Daumenregel kann man sagen, dass Erlebnisse glücklicher machen als materieller Wohlstand.